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SPL MTC Mk2

Artikelnummer: AH00490

Monitor & Talkback Controller

Lieferzeit: 1 - 3 Tage

In Punkto Signalqualität und Funktion wurde der Klassiker unter den Monitor-Controllern auf den neusten Stand der Technik gebracht und an die Bedürfnisse von modernen Musikproduktions-Plätzen angepasst.

Umfangreiche Quellen- und Lautsprecherwahl, mehrere Abhör-Modi, ein integriertes premium Talkback-System, Kopfhörerverstärker mit Phonitor-Matrix, ein zusätzlicher Zuspielweg für einen individuellen Artist-Mix sowie eine interne Audio-Betriebsspannung von +/-18 Volt machen den MTC Mk2 erneut zum professionellen Studio-Standard unter den Monitor-Controllern.

Die volle Kontrolle
Der 45 mm große, massive, aus Aluminium gefräste Drehknopf für die analoge Lautstärke-Regelung, bietet den perfekten Regelweg um die Abhörlautstärke intuitiv und zielsicher einzustellen.

Lautsprecher & Subwoofer
Der MTC Mk2 bietet drei Ausgangspaare für Stereo-Lautsprecher und einen Mono-Ausgang für einen Subwoofer.
Über hochwertige analoge Schalter werden die jeweiligen Stereo-Paare ausgewählt. Jedes Paar hat einen individuellen Schalter. So ist auch eine Mehrfachauswahl möglich. Über den Schalter SUB kann zusätzlich ein Subwoofer ein- und ausgeschaltet werden. Dieser ist mit jeder Lautsprecher-Auswahl kombinierbar. Der Subwoofer-Ausgang sendet ein mono-summiertes Signal mit vollem Frequenzumfang. Alternativ kann auch ein Mono-Abhörlautsprecher am Ausgang SUB angeschlossen werden.

Monitoring-Modi
Der MTC Mk2 ermöglicht drei verschiede Abhörmodi. Der Mix kann regulär in „Stereo“ gehört oder in „Mono“ auf Monokompatibilität gecheckt werden.
Über die Phaseninvertierung Ø kann die Phase des Signals umgekehrt werden.
Eine Besonderheit ist der dritte Modus – die Kanaltausch-Funktion: LR SWAP

LR SWAP
kehrt das Stereobild um. Aus links wird rechts und aus rechts wird links. Das ist zum Beispiel zeitsparend, wenn in der Videovertonung Samples gehört werden, die zu einer Szene mit Bewegungsrichtung passen müssen.
Wenn die Richtung nicht stimmt, muss normalerweise das Sample zum Kanaltausch in die DAW geladen werden. LR SWAP ermöglicht den Kanaltausch direkt im Monitor-Controller.

Tipp: M/S – Mitte oder Seite?
Durch den kombinierten Einsatz des MONO- und des Phaseninvertierung-Schalters ist es möglich, nur das M- oder S-Signal abzuhören. Bei aktiviertem „Mono-Modus“ und aktiver Phaseninvertierung wird nur noch das S-Signal wiedergegeben.
Wird die Phaseninvertierung abgeschaltet wird das Mono-Signal wiedergegeben, welches dem M-Signal entspricht. Das separierte Abhören der M- und S-Signale ist mittlerweile ein weitverbreiteter Standard für viele Mixing- und Mastering-Tontechniker geworden.

Dim und Mute
Der MTC Mk2 bietet neben der Schaltfunktion DIM, zum schnellen reduzieren der Abhörlautstärke um 10 dB, mit dem Schalter SP MUTE auch die Möglichkeit, alle Lautsprecher-Ausänge komplett abzuschalten. Das ist praktisch, wenn zum Beispiel über ein Lautsprecher-Paar mit Subwoofer abgehört wird. So muss nur ein Schalter betätigt werden um diese Kombination abzuschalten.

Bestens angepasst
Bei normaler Abhörlautstärke (z.B. 83 dB SPL an der Abhörposition) sollte der Lautstärke-Regler im Bereich der Ein-Uhr-Position stehen. So hat man einen idealen Regelweg zum leiser und lauter hören. Wenn Aktivlautsprecher oder Endstufen sehr empfindlich sind, kann die Wiedergabe bereits ziemlich laut sein, wenn sich der Lautstärkeregler im ersten Drittel seines Regelbereichs befindet. Durch Aktivieren des -6 dB- und/oder des -10 dB-DIP-Schalters (DIP 2 & DIP 3) wird der Pegel entsprechend abgesenkt, um den idealen Bereich des Lautstärkereglers zu nutzen. Sind DIP 2 und DIP 3 eingeschaltet, ergibt sich eine Pegelabsenkung von ca. 13 dB.

Die Kopfhörer-Endstufe
Der MTC Mk2 liefert satten Kopfhörersound – und das gleich doppelt!
Die Endstufe der Kopfhörerverstärker ist als Gegentaktverstärker im Class AB-Betrieb konzipiert. Die bipolaren Transistoren teilen sich dabei die Verstärkung der positiven und negativen Halbwelle, was eine höhere Verstärkung und eine größere Ausgangsspannung als im Class A-Betrieb erzeugt, bei dem nur ein Transistor beide Halbwellen verstärkt.
Die Endstufentransistoren sind thermisch gekoppelt und laufen so besonders kohärent, was zu einem konsistenten und stabilen Klangbild beiträgt. Die Spannungsversorgung verfügt über eine Buffer-Schaltung mit niedrigem Quellwiderstand und sorgt so für großzügige Stromreserven auch beim Betrieb von niederohmigen Kopfhörern.
Beide Kopfhörerverstärker besitzen die Phonitor-Matrix. Die Phonitor-Matrix ermöglicht dem Mixing- und Mastering-Tontechniker, perfekte Mischungen auf Kopfhörern zu erstellen, die auf allen Arten von Stereo-Lautsprecher-Systemen großartig klingen.

Eingänge
Eingangsseitig stehen vier analoge Stereo-Eingänge zur Verfügung. Über die Schalter IN A bis IN D können entsprechende Eingänge ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Eine Mehrfachauswahl ist möglich. Alle Eingänge sind additiv! Der MTC Mk2 mischt alle Eingangssignale zusammen. Ein Mono-Signal sollte immer in den linken Kanal eingespeist werden, um es in der Phantommitte zu hören.
Die TRS-Klinken-Eingänge A, B und C sind optimal für den Anschluß von symmetrischen Quellen, wie zum Beispiel einem hochwertigen DA-Wandler oder Audio-Interface.
Der Cinch-Eingang D ist perfekt, um zum Beispiel einen CD-Player oder andere Vergleichsquellen mit Cinch-Ausgängen anzuschließen.

Cue Mix – Der Mix für den Artist
Eingang C kann auch als Cue-Mix-Eingang genutzt werden. Dort wird idealerweise das Signal eingespeist, welches einem Musiker/Artist währed der Aufnahme-Session als Monitor-Mix zugespielt wird.
Das an Eingang C anliegende Signal wird, sobald der Schalter CUE MIX in der Kopfhörer-Sektion aktiviert ist, an den ARTIST Kopfhörerausgang 2 sowie an den rückseitigen Ausgang CUE OUT gesendet.
Das Talkback-Signal wird ebenfalls auf den Ausgang CUE OUT geroutet. So steht einer einwandfreien Kommunikation mit dem Artist nichts im Wege.

Talkback – Für perfekte Kommunikation
Das Talkback-System des MTC Mk2 verfügt über eine hochqualitative Kondensatormikrofon-Kapsel, die auch bei Messmikrofonen zum Einsatz kommt.
Der Nutzer wird mit exzellenter Sprachverständlichkeit belohnt. Das Talkback-System wird durch den Taster TALK aktiviert. Dieser leuchtet bei Betätigung auf. Mit dem Regler LEVEL wird die Lautstärke des Talkback-Signals geregelt.
Das Talkback-Signal wird auch am rückseitigen Ausgang TALK OUT ausgegeben. Dieses Siganl kann Beispielsweise an einen Lautsrepcher im Aufnahmeraum oder zurück in die DAW, für weiteres Routing, gesendet werden.
Der Eingang FOOTSWITCH erlaubt den Anschluss eines Fuß-Schalters oder -Tasters mit TS-Klinke oder mit TRS-Klinke. So kann das Talkback-System auch freihändig bedient werden.
Bei Aktivierung des Talkback-Systems wird der Ausgangspegel des CUE OUT und des ARTIST Kopfhörerverstärkers HP2 standardmäßig um 3 dB abgesenkt. Mit Hilfe des DIP-Schalters DIP 1 kann eine weitere Absenkung von 10 dB hinzugefügt werden. Dies erhöht die Verständlichkeit des Sprechers im
Artist-Monitoring-Signal während des Playbacks.

Meter Out
Am Ausgang METER OUT kann ein externes Metering-System wie ein Stereo-VU-Meter angeschlossen werden. Das Ausgangssignal am METER OUT entspricht dem Ausgangssignal an den Ausgängen SPEAKER OUT.
Der Pegel des METER OUT wird jedoch nicht durch den großen Lautstärke-Regler beeinflusst.

Mehr Headroom
Der neue MTC Mk2 arbeitet jetzt mit einer internen Betriebsspannung von +/-18 Volt für die analogen Audiosektionen. Der MTC Mk2 kann nun Pegel von bis zu +22,5 dBu verarbeiten und bietet ca. 1,5 dBu mehr Headroom als herkömliche professionelle Audio-Geräte mit einer internen Betriebsspannung von +/-15 Volt.

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